Pressemitteilung | 29.07.2022

Kunstrauch, Mimen und Probe-Evakuierung: Großangelegte Feuerwehr-Übung am Klinikum Fürth erfolgreich absolviert

Nach langer Corona-Pause fand erstmals wieder eine großangelegte Feuerwehr-Übung am Klinikum Fürth in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Fürth statt.


Die Aufgabe für Feuerwehr und Mitarbeitende des Klinikums lautete, Patientinnen und Patienten zügig und sicher nach einem Brandausbruch auf einer Station zu evakuieren. Um den Regelbetrieb nicht zu stören, wurde mit Kunstrauch eine gerade renovierte Station im 1. Obergeschoss verqualmt. Damit die Übung so realitätsnah wie möglich ablaufen konnte, haben Pflegeschüler als Patienten-Mimen, PJ-Studenten und Pflegekräfte dort den Stationsalltag nachgestellt.


Während die Berufsfeuerwehr die Menschenrettung und Brandbekämpfung durchführte, übten die Mitarbeitenden des Klinikums die vertikale Patientenrettung, also die Rettung von einer in die andere Etage, mit Matratzen. Die Berufsfeuerwehr hält für das Klinikum sowie für Betriebe mit einem besonderen Gefährdungspotenzial spezielle Einsatzpläne vor. Bei der gemeinsamen Übung konnten anhand des Einsatzplanes die taktischen Maßnahmen der Feuerwehr erprobt und sich daraus ergebende Änderungen im Einsatzplan vorgenommen werden.


Ziel der Übung für die Mitarbeitenden des Klinikums war, sie für einen solchen Notfall zu sensibilisieren und die richtigen Verhaltensweisen zu trainieren. „Das Gefährliche bei einem Brand ist nicht der Brand selbst, sondern der Rauch und die mögliche Rauchentwicklung, die es zu verhindern gilt", so Dr. Rainer Krämer, Katastrophenschutzbeauftragter am Klinikum Fürth. Das Resümee nach den Durchläufen: „Die Übung ist sehr gut gelaufen und sowohl die Kollegen der Feuerwehr als auch wir waren sehr zufrieden. Vor allem haben alle Beteiligten wichtige Informationen und Erfahrungen mitgenommen, die sie an ihre Kollegen auf den Stationen weitergeben können."


Vorgaben für Kliniken in Bayern, wie oft derartige Übungen abgehalten werden müssen, gibt es nicht. Das entscheidet jede Klinik selbst. Am Klinikum Fürth werden Feuerwehr-Übungen in der Regel etwa alle zwei bis drei Jahre durchgeführt. „Denn Brände in Kliniken kommen deutlich häufiger vor, als man glaubt. Genau deshalb sind derartige Evakuierungsübungen auch so wichtig", erklärt Dr. Rainer Krämer.




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