Zentrale Notaufnahme | 07.09.2018

Artikel zum bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP) im Bundesgesundheitsblatt veröffentlicht

Als eine von bundesweit drei Modellregionen hat ein von Prof. Harald Dormann (Chefarzt Zentrale Notaufnahme, Klinikum Fürth) und Prof. Renke Maas (Professur für Klinische Pharmakologie der FAU) geleitetes interdisziplinäres Konsortium aus Ärzten, Apothekern, Medizininformatikern und Gesundheitsökonomen gemeinsam mit dem Praxisnetz Nürnberg Süd, dem Ärztenetz Fürth und öffentlichen Apotheken in Nürnberg und Fürth den bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP) von Januar 2015 bis März 2017 im praktischen Einsatz evaluiert.

Auf den BMP haben seit 1. Oktober 2016 alle Patienten Anspruch, die mindestens drei Medikamente gleichzeitig einnehmen bzw. anwenden müssen. Ziel ist es, den sektorübergreifenden Austausch von Medikationsdaten zwischen Ärzten und Apotheken zu optimieren, um unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Medikationsfehler zu vermeiden.

Gemeinsam mit weiteren Autoren hat Prof. Harald Dormann für die September-Ausgabe des Bundesgesundheitsblattes einen Artikel mit dem Titel „Der bundeseinheitliche Medikationsplan in der Praxis“ verfasst. Hierin werden die drei Modellprojekte zur Erprobung des BMP dargestellt sowie Empfehlungen für dessen Weiterentwicklung gegeben. 

Der Artikel kann hier eingesehen werden: Der bundeseinheitliche Medikationsplan in der Praxis